Nathalie Krebs hat schon als Kind ihren Puppen die Haare geschnitten. Seit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Lehre darf die Friseurin ihr Können an echten Modellen anwenden. Um für die Lehrabschlussprüfung bestens gewappnet zu sein, hat Krebs den Vorbereitungskurs am WIFI NÖ absolviert.  

Wie ist es Ihnen bei der Lehrabschlussprüfung ergangen?

Ich habe mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden. Um das zu erreichen, hat mir der Vorbereitungskurs am WIFI sehr geholfen. Ich bin froh, dass ich mich dazu entschlossen habe, ihn zu besuchen.

Inwiefern hat er Ihnen der Vorbereitungskurs geholfen?

Die Kursleiterin ist auf alle unsere Fragen und Bedürfnisse eingegangen. Sie hat sich für jeden Teilnehmer viel Zeit genommen, wertvolle Tipps gegeben, etwa zur Scherenhaltung, und uns erklärt, worauf die Prüfer besonderes Augenmerk legen. Sie hat geschaut, wo wir Fehler machen und uns verbessern dürfen. Ich konnte üben, wobei ich mir noch unsicher war, und mit einem guten Gefühl in die Prüfung gehen.

Wie lief der Vorbereitungskurs ab?

Da ich schon während der Lehrzeit eine Zwischenprüfung absolviert hatte, habe ich den eintägigen Kurs belegt, weil bei der Prüfung nur mehr gewisse Dinge auf dem Programm standen. Ich habe zwei Modelle und drei Puppenköpfe mitgebracht und den klassischen Herrenschnitt sowie Hochstecken und Styling geübt. Bei den Puppen habe ich mich am einheitlich sowie am ansteigend gestuften Haarschnitt versucht. Immer wenn ich Fragen hatte, oder mir bei etwas unsicher war, konnte ich mich an die Kursleiterin wenden.

Warum hast du dich für den Beruf der Friseurin entschieden?

Für mich sind Friseure Superhelden. Sie haben die Superheldenkraft, andere schön zu machen. Ich liebe es, mich mit dem Material Haar zu spielen und ich liebe die Vielfältigkeit der Farben. Friseur war immer mein absoluter Traumberuf – ich wollte nie etwas anderes werden. Schon als Kind habe ich meine Puppen frisiert und ihnen die Haare geschnitten.

Würdest du anderen Lehrlingen vor dem Abschluss empfehlen, einen Vorbereitungskurs zu machen?

Ja, auf jeden Fall. Man kann unter professionellen Augen und mit der Hilfe des Experten an seinen Schwächen arbeiten und gut vorbereitet zur Prüfung antreten.