Egal, ob unliebsame Aufgaben zu Hause oder ein wichtiges Projekt in der Arbeit – viele Menschen schieben ihre Arbeiten gerne auf. Dieses ständige Aufschieben von To-dos wird im extremen Fall auch Prokrastination genannt. Dies ist sowohl zeit- als auch kräfteraubend. Denn die Gedanken kreisen ständig um die unerledigten Aufgaben. Für all jene, die schneller ins Tun kommen möchten, haben wir 7 hilfreiche Tipps gegen Aufschieberitis zusammengefasst.

7 Tipps gegen Prokrastination

Ablenkung vermeiden: Egal ob Telefon, E-Mail oder WhatsApp – jedes Klingeln stört die Konzentration und verhindert ein gutes Vorankommen. Schalten Sie alle Störquellen ab und Sie kommen besser voran. Achten Sie dabei auch auf eine möglichst harmonische Umgebung. Denn ein unordentlicher Schreibtisch bzw. ein chaotisches Büro können die Konzentration stören. Schaffen Sie schon im Vorhinein das richtige Umfeld und Sie kommen schneller ins Tun.

Ziel und Zeit bewusst setzen: Geben Sie sich für jede Aufgabe ein bestimmtes Ziel in einer bestimmten Zeitspanne vor. Damit erzeugen Sie für die Aufgabe selbst eine gewisse Dringlichkeit und kommen so schneller ans Ziel.

Nutzen Sie die Salami-Taktik: Gerade große Aufgaben schieben wir gerne aufgrund der Unübersichtlichkeit vor uns her. Die Salami-Taktik kann dagegen Abhilfe schaffen. Unterteilen Sie die große Aufgabe wie eine Salami in viele kleine Scheibchen. So wird der innere Wiederstand kleiner und Sie kommen Scheibchen für Scheibchen voran.

Überblick schaffen und behalten: Für eine erfolgreiche Umsetzung der Salami-Taktik hilft Ihnen ein Plan bzw. eine Checkliste. Notieren Sie sich Ihre Aufgaben übersichtlich mit Zeitvorgaben und Zielen. Die Abschnitte können Sie nach erfolgreicher Umsetzung abhaken. Sie werden belohnt mit einem guten Gefühl und behalten gleichzeitig den Überblick.

Belohnen Sie sich selbst: Vor allem bei unliebsamen Aufgaben fehlt uns oftmals der Antrieb. Motivieren Sie sich in diesem Fall einfach selbst und stellen Sie sich eine kleine Belohnung in Aussicht. Egal, ob ein Päuschen, eine Tasse Kaffee oder ein Stückchen Schokolade – ein kleines Leckerli erleichtert Ihnen den Start.

Für Abwechslung sorgen: Sehr oft ist es auch die monotone Arbeitsweise, die in uns einen Unwillen auslöst. Etwas leichter können Sie starten, wenn Sie im Vorhinein für etwas Abwechslung beim Thema und bei der Art der Tätigkeit sorgen. Dadurch wird es weniger langweilig und die Motivation größer.

Machen Sie Aufgaben sichtbar: Hängen Sie sich Klebenotizen und Erinnerungs-Zettel an die Wand bzw. an den Bildschirm. Auch den Plan mit den Aufgaben, die Sie laufend abhaken, können Sie sichtbar an die Wand hängen. So bleiben die wichtigen Dinge im Blickfeld und Sie geben der Aufschieberitis keine Chance.