Michaela Nentwich hatte schon immer ein Faible fürs Dekorieren. Als die 45-Jährige vom WIFI-Lehrgang Schaufenster- und Shopdesign erfuhr, zögerte sie deshalb nicht lange und buchte den Kurs.

Was machen Sie beruflich?
Michaela Nentwich: Gelernt habe ich Friseurin. Seit 13 Jahren arbeite ich jedoch im Familienbetrieb meines Mannes, der Firma Nentwich Gartenbau GmbH in Weißenkirchen an der Perschling im Bezirk St. Pölten. Dort bin ich für das Marketing, die Floristik und den Garten Shop zuständig.

Wie sind Sie auf den Kurs aufmerksam geworden?
Ich habe im WIFI-Newsletter davon erfahren. Der Lehrgang hat mich gleich angesprochen, da ich mich schon immer fürs Dekorieren interessiert habe.

Wie hat der „Unterricht“ im WIFI ausgesehen?
Zum einen haben wir grundlegende Infos über Farbkonzepte, Lichttechnik, Marketing, FengShui und Floristik erhalten. Zum anderen wurde viel praktisch geübt. Wir bekamen verschiedene Aufgabenstellungen, wie etwa ein Sportgewand mitzunehmen und mit weiteren Utensilien ein Schaufenster zu gestalten. An  den Herausforderungen sind wir ein jedes Mal gewachsen. Es ist eine Kunst, immer wieder etwas Neues zu zaubern.

Was hat Ihnen der Diplom-Lehrgang gebracht?
Das Wissen, das ich mir im Kurs angeeignet habe, kommt überall zum Tragen – nicht nur im Job. Man bekommt ein besseres Gespür, wo man etwas hinstellt, damit es am besten zur Geltung kommt und wie die optimale Beleuchtung aussieht.

Was hat sich nun verändert?
Heute schaue ich mir die Auslagen von Geschäften viel genauer an. Ein Schaufenster ist das Aushängeschild einer Firma. In Zeiten, in denen der Internet-Handel so eine große Rolle spielt, wird es meiner Meinung nach immer wichtiger, seine Schaufenster und Verkaufsräume repräsentativ zu gestalten.