Zucker ist ein Genussmittel und er versüßt unser Leben. In Maßen genossen ist gegen Zucker auch nichts einzuwenden, doch mit einem Zuviel riskieren Sie gesundheitliche Schäden, von Verdauungsproblemen bis hin zu Fettleibigkeit oder Diabetes. Mit ein paar einfachen Tipps können Sie Ihren Zuckerkonsum im Schach halten und positive Effekte erzielen.

 

Verzichten Sie auf alle süßen Getränke

Wenn Sie täglich brav Ihre 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, jedoch in Form von Limonade, Eistee oder gesüßtem Kaffee, kommt eine große Menge an Zucker zusammen. Neben den gesundheitlichen Gefahren bringt dies viel süßes Material für die Geschmacksnerven mit sich und die Sensibilität für Süßes sinkt. Verzichten Sie also auf süße Getränke und trinken Sie Wasser als Durstlöscher. Ihre Gewohnheiten und Ihr Geschmackssinn werden sich rasch ändern.

Reduzieren Sie den Verzehr von Süßigkeiten

Eigentlich liegt es auf der Hand: Wenn Sie Ihren Zuckerkonsum reduzieren wollen, sollten Sie konsequent auf Süßes wie Zuckerl, Kekse, Schokolade & Co. verzichten. Am besten ist es natürlich, wenn Sie erst gar keine Süßigkeiten kaufen. Denn nur die wenigsten von uns besitzen die nötige Willenskraft und schaffen es, die einmal angefangene Tafel Schokolade nach einem Stück wieder in das Naschkasterl zu legen.

Eleminieren Sie andere große Zuckerquellen

Die Marmelade zum Frühstück, das Stück Kuchen zum Kaffee und abends die Nudelsoße mit Zucker – auch ohne Limonade & Co bleibt die Ernährung sehr süß. Identifizieren Sie Ihre größten Zuckerlieferanten, erschmecken Sie, was alles süß ist und schauen sie unbedingt auch auf die Nährwertangaben und den Zuckeranteil. Sie werden überrascht sein, wo sich überall zusätzlicher Zucker versteckt.

Halten Sie Ihren Blutzuckerspiegel konstant

Heißhunger auf Süßes und somit unnötiger Zuckerkonsum kann die Folge von Schwankungen des Blutzuckerspiegels sein, welche mithilfe einer vollwertigen Ernährung und regelmäßigen Essenszeiten vermeidbar sind. Denn so kann sich der Blutzuckerspiegel normalerweise einwandfrei selbst regulieren. Sie fühlen sich ausgeglichen und satt, die Gier nach Süßem entfällt.

Würzen statt süßen

Abwechslungsreiche Aromen verleihen jedem Gericht die gewisse Würze. Egal ob süß mit Vanille, Zimt, Kardamom und Anis oder herzhaft mit Rosmarin, Koriander oder Chili. Mit einer Geschmacksvielfalt kommt oft erst gar nicht das Gefühl auf, dass irgendwo Zucker fehlen könnte.

Keine Betthupferl & früh schlafen gehen

Klingt simpel, hilft aber viel: Essen Sie früh zu Abend und ignorieren Sie den Drang nach einem süßen Betthupferl. Denn gerade im „Entspannungsmodus“ am Abend auf der Couch sind die Gelüste nach Naschsachen besonders schlimm. Am besten ist, wenn Sie sich die Zähne putzen und zu Bett gehen. So können Sie nicht mehr in die Naschfalle tappen und sind außerdem am nächsten Tag fit und ausgeschlafen.

Gehirn bei Heißhunger ablenken

Die Lust auf Süßes ist so groß, dass Sie kaum widerstehen können? In solchen Fällen kann es helfen, das Gehirn einfach abzulenken. Machen Sie einen Spaziergang, rufen Sie einen lieben Menschen an oder gehen Sie zehn Minuten einer anspruchsvollen Tätigkeit nach. Häufig verschwindet der Heißhunger so wieder. Was ebenfalls helfen kann: Ein Glas Wasser trinken oder eine Kleinigkeit essen, um den Magen zu füllen, zum Beispiel ein Stück Obst. Und wenn das alles nicht hilft: Genießen Sie eine kleine Portion Schoki & Co, aber in vollen Zügen und mit allen Sinnen. So lange das die Ausnahme bleibt, ist alles in Ordnung.

Positive Effekte für Ihre Gesundheit

Wenn Sie Ihren Zuckerkonsum dauerhaft reduzieren, dürfen Sie sich im Idealfall nicht nur über einen Gewichtsverlust freuen, sondern auch über eine Reduktion des Körperfetts. Der Cholesterinspiegel kann sinken, ebenso das Diabetes-Risiko. Und natürlich verbessern Sie Ihren Geschmackssinn und fühlen sich wahrscheinlich insgesamt deutlich vitaler.