21 war Martin Weigel, als er die Werkmeisterschule im WIFI begann: Der Startschuss für eine nun schon fast drei Jahrzehnte dauernde, eindrucksvolle Weiterbildungskarriere.

„Ich bin irgendwie mit dem WIFI mitgewachsen“, so Martin Weigel, der bei emc elektromanagement & construction GmbH in Böheimkirchen beschäftigt ist. Seit 1989 habe es keine drei Jahre gegeben, in denen er keinen Kurs absolviert hätte, so Weigel, „Man muss einfach immer dranbleiben!“ Wie ging sein Karriereweg nach der Werkmeisterschule weiter? Weigel: „Ich habe immer wieder vereinzelte Kurse gemacht, die mich interessiert haben, habe mich in EDV weitergebildet und auch die damals noch so genannte ‚Konzessionsprüfung‘ absolviert.“

Spaß und Herausforderung

Bei den Kursen gehe es nicht alleine darum, den Lernstoff zu verstehen, es kämen auch andere Aspekte zum Tragen, so Weigel: „Ich habe gute Freunde, die ich vor fast 30 Jahren in der Werkmeisterschule kennengelernt habe. Eigentlich hatte ich in allen Kursen die angenehme Kombination von kompetenten Trainern und einer guten Truppe, mit der man auch abseits des Lern Alltags Spaß haben konnte.“ Aber auch die persönlichen Herausforderungen beschreibt Weigel: „Als ich 2014 mit der Berufsakademie Handel, die ich im Vorjahr mit dem Master-Titel abgeschlossen habe, begonnen habe, musste ich das Lernen wieder lernen. Das ist teilweise eine Herausforderung gewesen und ich habe einen starken Willen gebraucht.“ Anders verhielt es sich mit der Befähigungsprüfung zu, Arbeitskräfteüberlasser, die er gleich anschließend absolviert hat: „Da war ich schon im Lernen drinnen.“

Hat der Weiterbildungsprofi einen guten Tipp parat? Weigel: „Wenn man wie ich auf den Fünfziger zugeht, muss man weiterbildungstechnisch up-to-date bleiben, sonst überholt einen der Arbeitsmarkt und man steht ohne Job da.“

Quelle: NÖ Wirtschaft