Der Komfort steigt, der Energieverbrauch sinkt: Smarte Technologien – allen voran der Feldbus KNX – wird in den nächsten Jahren neue, intelligente Standards in Wohnhäuser und Büros bringen.

Über 40 Prozent des Energiebedarfs in Europa entstehen in Gebäuden. Die Reduzierung des Energieverbrauchs – und damit der Energiekosten – hat die Bau- und Gebäudetechnik der letzten Jahrzehnte geprägt. Der Einsatz von Fassaden- und Deckendämmungen ist Standard geworden. Moderne Heizungs-, Lüftungs- und Lichttechnik haben weitere Fortschritte gebracht. Eine durchschlagende Einsparung beim Energieverbrauch bringen diese Maßnahmen oft aber erst in Verbindung mit einer weiteren Technologie: Intelligenter Haustechnik wie es heute KNX darstellt, die Weiterentwicklung des Europäischen Installations-Busses (EIB).

Gestern Vision, heute ein Motor
Optimale Bedingungen lassen sich damit Raum für Raum zentral programmieren. Von der Heizung, die sich bei einstrahlender Sonne oder geöffnetem Fenster selbsttägig herunterregelt bis zur Beleuchtung, die sich abhängig von der Helligkeit oder der Benutzung eines Raumes dimmt, ein- oder ausschaltet. Das Internet der Dinge erobert den Wohnbereich: Von Heizung, Beleuchtung, Belüftung und Sicherheitstechnik bis zu Haushaltsgeräten wie der Waschmaschine.

„Aus Deutschland kommend erfasst der Trend zum Smart Home jetzt auch Österreich“, stellt Unternehmer und WIFI-Trainer DI Ignjatija Susnjar fest: „Viele Kunden haben Schlagworte wie KNX schon gehört und erwarten dzau Beratung.“

(Fast) alles ist möglich
Steigender Komfort und sinkender Energieverbrauch sind für Susnjar zwei überzeugende Benefits, die intelligenter Haustechnik einen breiten Markt sichern. Der Bedarf etwa an KNX-zertifizierten Techniker/innen steige rasant. Gut geschulte Fachkräfte hätten überdies keine Probleme, ein KNX-System auch bei der Sanierung von Altbauten zu realisieren. Indem KNX als einziges System für intelligentes Wohnen sowohl die Norm EN 50090 wie ISO/IEC 14543 erfüllt, sind alle Möglichkeiten und volle Planungssicherheit gegeben. Susnjar: „Wir bereiten die Anlage vor. Die Bewohner oder ihre Nachfolger nutzen Funktionen dann so, wie sie gebraucht werden und wann sie gebraucht werden.“ Zusätzlich befasst sich das WIFI St. Pölten auch mit weiteren Smart Home-Lösungen, wie beispielsweise dem Loxone Miniserver oder mittels eines einfachen Rasperry-Pi.